Der Werk- und Füllstoff Amalgam steht wegen seiner Quecksilberabsonderungen im Verdacht, für den Menschen unverträglich zu sein und Allergien auszulösen. Daher verzichten wir seit Jahrzehnten auf den Einsatz von Amalgam in der konservierenden Zahnheilkunde.

Im Falle einer Amalgamsanierung empfehlen wir immer auch eine Ausleitung. Wir überweisen Sie hierzu gerne an einen Spezialisten aus unserem Netzwerk.

Auch vor einer Versorgung mit Zahnersatz klären wir mögliche Unverträglichkeiten ab. Mit speziellen Allergietests klärt Mundstil in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Labor diese gezielt auf. Wir legen besonderen Wert auf biokompatible und verträgliche Materialien, arbeiten mit Zirkonen und Keramiken und setzen auf Wunsch Keramikimplantate

Bereits seit über 40 Jahren wird Plättchenreiches Plasma aus körpereigenem Blut gewonnen und in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt. Durch die im Blutplasma enthaltenden Gerinnungs- und Wachstumsfaktoren können unter anderem physiologische Heilungsprozesse beschleunigt und die Geweberegeneration verbessert werden. Bei Mundstil setzen wir das PRGF-Verfahren seit über zehn Jahren sehr erfolgreich in Verbindung mit Implantationen, beim Knochenaufbau oder auch bei größeren Zahnextraktionen ein. Der Wundheilungsverlauf wird dadurch optimiert und entzündliche Reaktionen oder Beschwerden nach der Operation deutlich reduziert.

Um die Wachstumsfaktoren zu gewinnen muss vor dem chirurgischen Eingriff lediglich eine geringe Menge Blut mit einer kleinen Spritze aus der Vene entnommen werden. Die Wachstumsfaktoren werden dann mit einer entsprechenden Zentrifuge separiert und nach einem strengen Protokoll aufbereitet. Das PRGF kann dann im Wundbereich des Patienten aufgebacht werden und seine stimulierende Wundheilungswirkung entfalten.

Unspezifische Gesichtsschmerzen, Gelenkschmerzen oder Systementgleisungen werden auch heute noch von weiten Teilen der Zahnmedizin nicht verfolgt, obwohl die gesundheitlichen Auswirkungen durchaus ernstgenommen werden sollten und einen zahnmedizinischen Hintergrund haben können. Immer häufiger sind diese Störfelder auf chronisch entzündliche Bereiche im Kieferknochen zurückzuführen. Diese sind auf konventionellen Röntgenaufnahmen kaum zu identifizieren und resultieren oft aus nicht optimal verheilten Zahnextraktionswunden, Zahnanlagen oder Fremdkörpern. Aber auch eine falsche Ernährung und die daraus resultierende Mangelsituation kann zu einer „Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis“ – kurz NICO – führen.

Zur Unterstützung der Knochenregeneration nach einem chirurgischen Eingriff, halten wir uns bei Mundstil zur Vorbeugung strikt an ein entsprechendes Behandlungsprotokoll und bieten betroffenen Patienten im Rahmen eines erweiterten Umweltzahnmedizinischen Ansatzes eine entsprechende NICO-Therapie.

Um Bakterien, Viren und Pilze abzutöten, werden in der Medizin Antibiotika, Flächendesinfektions-Mittel und andere Chemikalien eingesetzt. Dies führt immer häufiger zu unerwünschten Nebenwirkungen. Die Ozon-Therapie kann eine sinnvolle Alternative zu einer antibiotischen Abschirmung darstellen.

Lokal angewendetes Ozongas tötet ohne Nebenwirkungen zuverlässig Bakterien, Viren und Pilze ab. In der Zahnmedizin wird Ozon mit großem Erfolg bei der Behandlung von Parodontitis, Lippenherpes, Aphten, und vielem mehr eingesetzt. Aber auch bei der Wundheilung nach chirurgischen Eingriffen wie Zahnextraktionen, Implantationen, Knochenaufbau oder der NICO-Therapie kann Ozon einen signifikanten Beitrag zu einem reibungslosen Behandlungsverlauf leisten.

Keramikimplantate können heute durchaus eine Alternative zu Titanimplantaten darstellen, denn sie erfüllen höchste Ansprüche in Bezug auf Verträglichkeit und Ästhetik.

Bei Titanunverträglichkeit oder einem generellen Unbehagen gegenüber Metall im Körper, sollte eine Versorgung mit Zirkonkeramikimplantaten als Option herangezogen werden. Egal wie Sie sich entscheiden, bei Mundstil bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Implantologie und beraten Sie gern zu der für Sie passenden Lösung.